Gewagte Entscheidungen – Sein letzter Tanz von Marcus Paudler

Julian ist auf der Flucht – vor dem, der ihm den Liebsten genommen hat: Ben. Freunde helfen ihm. Aber wer ist Freund und wer Feind? Ein Wechselbad der Gefühle. Eine Achterbahnfahrt zwischen Himmel und Hölle, Sex und Gewalt, Liebe und Tod.
Täuschungen und Enttäuschungen bringen Julian in Lebensgefahr. Mehrmals. Gewagte Entscheidungen sind zu fällen, die alles aufs Spiel setzen. Sein Leben und seine neue Liebe: Alex.

Geheimnisse sind zu lüften, die alles zerstören können und doch Unvorstellbares möglich werden lassen … bis zum letzten Tanz kurz vor dem Traualtar.
Eine abenteuerliche Flucht durch Gefühlswelten, Vergangenheiten und finstere Geheimnisse, die sogar den Tod überwinden, aber Julian vor seine schwerste Entscheidung stellen.

Ein Meisterwerk an Spannung und prickelndem Sex des Autors von ,,Schwule sind doch immer nett …“ und „Blutige Geheimnisse“: Marcus Paudler.

Gewagte Entscheidungen - Sein letzter Tanz von Marcus Paudler

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Buchdetails

Buchkategorie/Genre: Gay & Queere Bücher, Krimi, Thriller & Drama

Buchtrailer auf YouTube: https://youtu.be/Q1lz4QlsgDU?si=B8TIFLjlaPM94I6q

Taschenbuch

ISBN: 978-3982378312
Seitenzahl: 441
Verlag: Amazon KDP
Erscheinungsdatum: 23.09.2023
Preis: 14,95 Euro

Kindle Ausgabe

ASIN: B0CKBMBNSP
Verlag: Amazon KDP
Erscheinungsdatum: 02.10.2023
Preis: 6,99 Euro

Über den Autor

Name des Autors:
Marcus Paudler

Webseite des Autors:
www.marcuspaudler.de

Der Autor im Social Media:
Author Central: www.amazon.de/author/B08RWGDDS7
Facebook: www.facebook.com/marcus.paudler
Instagram: @marcus.paudler
YouTube: @marcuspaudler_Schriftsteller

Mehr Informationen zum Autor:
Im Jahr 2014 wurde ich mit der Diagnose „Verdacht auf Brustkrebs“ konfrontiert. Das war für mich der Auslöser, mein Leben zu reflektieren und meine Ziele zu verändern. Mir wurde bewusst, wie kostbar das Leben ist. Damals war ich noch selbstständig. Ich löste meine Firma auf und fing an, mich intensiv mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen. In dieser Zeit entdeckte ich meine Leidenschaft fürs Schreiben.

Tatsächlich lag das unvollständige Manuskript zu „Schwule sind doch immer nett …“ viele Jahre in meiner Schublade, ehe ich den Mut fasste, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Inspiriert dazu hat mich Patrica Nell Warren. „Eine grandiose Schriftstellerin. Ich schätze und liebe ihre Werke sehr. Ich wollte, wie sie, etwas der Welt hinterlassen.“

Im Allgäu entdeckte ich die Liebe zur Natur und den Bergen wieder, die ich seit meiner Kindheit vernachlässigt hatte. Ich liebe es, in der Natur zu sein – sie inspiriert und erdet mich. Heute lebe ich, gemeinsam mit meinem Partner, zurückgezogen auf einem Pferdehof in Speyer.

Die Kunst begleitet mich seit meiner Kindheit. Egal ob Tanz, Schauspiel oder Theater. Meine Leidenschaft fürs Lesen verlagerte sich immer mehr auf das Schreiben. Nicht, dass ich es weniger liebte, die Geschichten von Büchern zu erfahren. Doch sobald ich ein Buch zu lesen begann, hatte ich umso mehr Lust, mein eigenes zu verfassen.

Marcus Paudler möchte seine Leser*innen nicht nur mit seinen Geschichten unterhalten. Ihm ist es ein Anliegen – Botschaften zu senden, die gehört werden dürfen. In seinem 1ten Roman schreibt er über Gewalt in gleichgeschlechtlichen Beziehungen, in seinem 2ten Roman über Brustkrebs beim Mann und im 3ten ist die Botschaft: Oberflächlichkeit in der queeren Community.

Leseprobe

Ich atmete tief durch, stand auf und schlich auf wackeligen Beinen zum Fenster und starrte in die dunkle Nacht. Die Sterne funkelten am Nachthimmel. Hier oben in den Bergen leuchteten sie besonders hell. Fernab von den Lichtern der Häuser und der Straßenlaternen.
Ich spürte, wie die Kälte über meine Haut kroch. Sie drang durch meine Haut, als wollte sie mich in Besitz nehmen. So wie Tim mich damals besitzen wollte. Ein Schauer jagte bei dieser Erinnerung durch meinen Körper, ich spürte, wie meine Beine zitterten.
Ich rieb über meine Unterarme, um mich zu wärmen, und spürte die Narben an meinen Handgelenken. Sie waren mittlerweile gut verheilt, doch ich konnte sie noch deutlich fühlen. Im Lichtschein des Mondes sahen sie viel schrecklicher aus. Wie bleiche Brandmale. Für die Ewigkeit. Sie erinnerten mich jeden Tag an meine Vergangenheit. An das, was geschehen war.
Wenn ich sie anschaute, waren alle Ängste und Erinnerungen sofort wieder da. Es war so intensiv, als wäre es gestern gewesen. Sie ließen mich einfach nicht vergessen …

In meinen Träumen saß ich immer wieder in diesem Raum, gefesselt auf einem Stuhl mit einem stinkigen Sack über dem Kopf. Ich bekam kaum Luft, die Panik schnürte mir die Kehle zu. Schweiß rann mir von der Stirn. Plötzlich wurde mir der Sack vom Kopf gerissen. Als sich meine Augen an das flakkernde Neonlicht gewöhnt hatten, blickte ich durch den Raum. Es war ein kalter leerer Betonraum. Keine Möglichkeit zu entkommen. Eine Person saß mir gegenüber. Ebenfalls gefesselt. Sie flehte und wimmerte, versuchte, sich zu befreien. Ich probierte alles, sie zu erkennen, kniff die Augen zusammen, doch das half nichts. Diese Person vor mir hatte kein Gesicht … nur ein großes schwarzes Loch.
Ich erstarrte und spürte die eisenkalte Mündung einer Pistole an meiner Schläfe. Als ich den Typen mit der Knarre anschaute, hatte er ebenfalls kein Gesicht. Auch wenn ich mich noch so anstrengte und mir das Hirn zermarterte, ich wusste nicht, wer sie waren. Mich mit seiner Waffe fixierend ging er zu dem anderen Gefangenen. Ein lautes Lachen hallte durch den Raum. Es dröhnte aus allen Richtungen um mich herum.
Ich zerrte an meinen Fesseln, riss am Stuhl. Verzweifelt versuchte ich, mich zu befreien. Je mehr ich an den Kabelbindern zerrte, umso größer wurden die Schmerzen. Trotzdem versuchte ich mit aller Kraft, die Fesseln zu zerreißen. Doch sie gaben keinen Millimeter nach, schnitten immer tiefer in meine Haut, ins Fleisch. Blut tropfte auf den grauen Betonbo-den. 

Ein Schuss … ein Schrei … dann Stille. Diese unerträgliche Stille.
An dieser Stelle wachte ich immer auf. 

Mein Blick wanderte ins Tal und ich sah in der Ferne die Lichter des Dorfes. Sie flackerten wie die Sterne am Nachthimmel. Es wirkte so friedlich, fast unschuldig. Doch der Schein war trügerisch. Auch in diesem kleinen Dorf, am Fuße der Allgäuer Alpen, gab es Geheimnisse. In diesem Sommer erkannten wir, dass unsere Fehler nicht ausgelöscht werden konnten. Sie passierten vor unseren Augen, aber niemand wollte sie sehen. Niemand hatte den Mut, darüber zu sprechen. Wir hatten uns eine Maske aufgesetzt, eine Maske der Unschuld. Und plötzlich gab es keinen Unterschied mehr zwischen rücksichtslosen Menschen und grausamen Mördern.

Dieser sichere und anständige Ort wurde zum Schauplatz eines Verbrechens, das keinesfalls ans Licht kommen durfte. Es war ein Ort der verlorenen Seelen, wo jeder mit seinen Dämonen kämpfte, jeder seine Geheimnisse für sich behalten wollte.

Doch mein Geheimnis war größer …

Der Verlag

Webseite: www.kdp.amazon.com

Weitere Bücher des Verlags:
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