Fotografie wird oft als technische Disziplin verstanden. Als Frage nach Kameras, Objektiven, Einstellungen. Nach Stil, Perfektion und Kontrolle. Und genau dort beginnt ein Missverständnis, das viele Fotograf:innen
lange begleitet – manchmal über Jahre. Denn gute Bilder entstehen nicht dort, wo Technik perfektioniert wird. Sie entstehen dort, wo Wahrnehmung beginnt.
Dieses Buch richtet sich an alle, die sich ernsthaft mit Fotografie beschäftigen – unabhängig vom Erfahrungsstand. An Einsteiger:innen, die Orientierung suchen. An Fortgeschrittene, die spüren, dass Technik allein nicht mehr trägt. Und an Profis, die gelernt haben, dass Entwicklung nicht linear verläuft. Marco Herrmann beschreibt Fotografie als einen Prozess,
der sich nicht beschleunigen lässt. Als Arbeit, die Zweifel einschließt. Als Handwerk, das mit Zeit, Reduktion und Verantwortung zu tun hat – nicht nur mit Perfektion. Die Kapitel folgen keinem klassischen Lehrplan. Sie eröffnen Perspektiven, stellen Fragen, lassen Raum. So, wie fotografische Entwicklung selbst.
Es geht um das Sehen vor dem Bild, um Entscheidungen statt Absicherung. Um Klarheit, die nicht aus Kontrolle entsteht, sondern aus Haltung. Dieses Buch erklärt nicht, welche Kamera man braucht. Es zeigt, warum Bilder entstehen – und warum viele scheitern, obwohl alles „richtig“ gemacht wurde. Ein Buch für alle, die Fotografie nicht nur ausüben, sondern verstehen wollen. Nicht schneller, nicht besser im technischen Sinne, sondern bewusster.
- Buchautor/in: Marco Herrmann | ISBN: 978-3695187621
- Buchkategorie(n)/Genre: Sachbücher
- Erschienen am 28.01.2026 bei BoD – Books on Demand
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