Verblitzt in Bad Reichenhall: Fuchs fahndet von Ludger Fleischer

Der etwas andere Krimi aus den Alpen:
Kommissar Clemens Noska nimmt eine kleine Auszeit bei einem alten Kumpel in Niederbayern. Ausgerechnet jetzt erschüttert ein neuer Tötungsfall die beschauliche Alpenstadt, so dass Noska Hals über Kopf aufbricht und die Ermittlungen aufnimmt. Beim Opfer handelt es sich um einen äußerst zwielichtigen Aktfotograf. An Verdächtigen mangelt es wiederum nicht, wobei jeder einzelne von ihnen beteuert, nichts mit dem Tod des windigen Burschen zu tun zu haben. Noska ermittelt mit seinem kuriosen, aber dezimierten Team, im Milieu von „Lost Place“, Erotikfotografie und wilden Partys; bei dubiosen Agenturen und Möchtegern-Internetstars; zwischen skrupellosen, streitsüchtigen, aber auch verängstigten Bürgern. Ein wahrer Sumpf tut sich auf, in den auch etliche ehrenhaft wirkende Bürger verwickelt sind.
Im Umfeld des Tötungsdelikts geschehen weitere Straftaten, die wegweisend für die Lösung zu sein scheinen. Noska ermittelt erneut in alle Richtungen, findet aber zunächst nirgendwo den richtigen Ansatz.
Mit ein bisschen Hilfe von außen, seiner Berufserfahrung und Kombinationsgabe kommt er schließlich der unfassbaren Wahrheit auf die Spur, während er privat im Kurort auf der Suche nach einer Wohnung und neuen amourösen Abenteuern ist, was sich beides aber als gar nicht so einfach darstellt.
Der spannende Ermittlungsweg des Kommissars in seinem zweiten Fall wird dabei durchgehend mit einer gehörigen Portion Humor, viel Lokalkolorit und einer ordentlichen Prise Erotik geschildert.

Verblitzt in Bad Reichenhall“ ist nach „Verzockt in Bad Reichenhall“ die eigenständige Fortsetzungsfolge der Reihe Fuchs fahndet.

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Buchdetails

Buchkategorie/Genre: Krimi, Thriller & Drama, Liebe, Romantik & Erotik

Band 2 der Buchreihe

Taschenbuch

ISBN: 978-3-6963-7449-5
Seitenzahl: 264
Verlag: BoD – Books on Demand
Erscheinungsdatum: 02.04.2026
Preis: 17,00 Euro

E-Book

ISBN: 978-3696306014
Verlag: BoD – Books on Demand
Erscheinungsdatum: 04.05.2026
Preis: 9,99 Euro

Kindle Ausgabe

ASIN: BOGYKQWK45
Verlag: BoD – Books on Demand
Erscheinungsdatum: 04.05.2026
Preis: 9,99 Euro

Über den Autor

Name des Autors:
Ludger Fleischer

Webseite des Autors:
www.ludger-fleischer.de

Der Autor im Social Media:
Instagram: @ludgerfleischer
Facebook: www.facebook.com/Ludger-Fleischer

Mehr Informationen zum Autor:
Ludger Fleischer, geboren 1963 in Bottrop, seit über 60 Jahren Kind des Ruhrgebiets und glühender Verehrer von Oberbayern, insbesondere dem Berchtesgadener Land, speziell Bad Reichenhall, ist in seiner Heimatstadt als Rechtsanwalt tätig. Die Liebe zum Schreiben besteht seit langer Zeit.
Mit seiner Geschichte und seinem Stil versucht er, etwas andere Wege zu gehen. Neben der teilweisen Verwendung von Dialekt und Umgangssprache setzt er zwischendurch auf die Schilderung erotischer statt brutaler Szenen.
Nach der großartigen Reaktion auf den Debütroman verspricht die Fortsetzung der Kriminalreihe ›Fuchs fahndet‹ mit Kommissar Noska und seinem Team daneben wieder Spannung, Humor und viel Lokalkolorit.
Ludger Fleischer hat neben dem ersten Teil unter dem Titel ›Ver-zockt in Bad Reichenhall‹ bislang zwei weitere Bücher mit Kurzgeschichten unter dem Titel ›Hin und zurück … oder weg – Erlebtes zwischen Bottrop und Bad Reichenhall -‹ veröffentlicht. Daneben schreibt und produziert er Weihnachtshörgeschichten.

Leseprobe

Hauptkommissar Clemens Noska war seit drei Monaten in Bad Reichenhall im Einsatz, nachdem er sich aus dem Ruhrgebiet hatte versetzen lassen. Er hatte sich an seinen neuen Aufgabenbereich als Sheriff für alle Kriminalfälle in der Stadt und an seine neue seltsame Crew gewöhnt und fühlte sich im Kurort pudelwohl. Da er noch keine Wohnung hatte, war er nach wie vor im ›Bergbrunnenhof‹ beim Siebenpeter Schorsch zu Gast. Einzelzimmer, Frühstück inclusive. Er vermisste lediglich seinen Kleiderschrank mit all seinen Klamotten, der immer noch in Bottrop in seiner alten Wohnung stand. Der Rotationsgrad der Nutzung seiner Kleidungsstücke war zwangsläufig sehr hoch, so dass er gefühlt jeden dritten Tag dasselbe trug. Er musste erstens dringend nach Bottrop und nach dem Rechten sehen, und dann brauchte er zweitens allmählich eine Wohnung mit ein bisschen mehr Auslauf und der Möglichkeit, sich seine Speisen zubereiten und seine Wäsche waschen zu können. Das Wirtshausessen war zwar schmackhaft, der Wirtshausbesuch bequem, aber auf Dauer kostspielig und figurschädlich, insbesondere, wenn er an die bald anstehende dienstliche Fitnessprüfung dachte.
Dienstag: Noska hatte sich ein paar Tage frei genommen und war zu seinem alten Kumpel Toni Börgl nach Deggendorf gefahren. Mit diesem durchkreuzte er den Bayerischen Wald. Börgl hatte versprochen, ihm einige ähnlich schöne Orte wie die im Berchtesgadener Land zu zeigen. Sie fuhren zum Herrgottschnitzer nach Bodenmais und in eine Glasbläserei in Zwiesel, hatten Regensburg und Straubing besucht und am Abend ›unsicher‹ gemacht. Am Mittwoch sollte es zurückgehen.
In einem kleinen Café in Sankt Englmar, wo es im Übrigen auch einen Predigtstuhl gab, der aber 590 Meter weniger an Höhe maß als der in Bad Reichenhall, hatten sie ausgiebig über die Politik der aktuellen Bundesregierung, die Transfers für die kommende Fußball-Bundesliga-Saison und die Zusammenstellung einer Hitliste betreffend die zwanzig besten bayerischen Biergärten sowie die Stammwürze beim Bierbrauen diskutiert. Jetzt saßen sie in Börgls Garten und setzten das Gespräch bei einem Kracherl mit Zitronengeschmack fort. Da es sehr warm war, hatten sie heute bislang auf das Bier in Reinform verzichtet und des Bayern liebstes Getränk größtenteils in der Theorie behandelt oder höchstens in für bayerische Verhältnisse gepanschter Version genossen.
In diese intensive Gute-Laune-Phase hinein klingelte Noskas Handy. ›Am Freitog auf’d Nocht montier‘ i die Schi auf mei‘ Auto und dann begib‘ i mi in’s Stubaital oder noch Zell am See‹. Beim letzten Takt des Ambros-Klassikers, der seit Ewigkeiten im Winter wie im Sommer erklang, wenn ihn jemand anrief, nahm Noska das Gespräch an. Es war Polizeioberrat Hintermoser, seines Zeichens Dienststellenleiter der Polizei in Bad Reichenhall, und damit Vorgesetzter von Noska. Grußlos und mit hörbar zittriger Stimme begann er: »Noska, scho wieder a Leich. Kenna S‘ gschwind kumma, a wenn S‘ no frei ham. I daad S‘ hier braucha bittschee. Es pressiert.«
Während Hintermoser fast weinerlich noch einige zusammenhanglose Informationen von sich gab, ließ Noska seine Smartphone-App bereits rattern. Noska hatte ein Herz für überforderte Vorgesetzte: »Mein Navi sagt: Zwei Stunden siebzehn Minuten. Ich komme.«
»I wea S‘ eahna ned vagessn.« Aufgelegt.
Die Tasche war in fünf Minuten gepackt. Der vor einiger Zeit von Hintermoser gekürte ›Fuchs‹ verabschiedete sich also schweren Herzens einen Tag eher als geplant von seinem Kumpel an dessen Haus und warf sich in sein Auto. In zwei Stunden und vier Minuten war er an seinem Dienstort angekommen, ohne nennenswerte Verkehrsvergehen begangen zu haben. Er parkte seinen zivilen Dienstwagen, den er vorläufig für private Zwecke nutzen durfte, am Präsidium ein und rannte, zwei Stufen auf einmal nehmend, die Treppe ins erste Stockwerk hinauf. In diesem Moment fiel ihm auf, dass seine Eile überflüssig war. Den Toten würde er nicht mehr ins Leben zurückholen können. Er konnte damit lediglich Hintermosers Schweißfluss früher stoppen.
Die Tür zu Hintermosers Büro stand wie meistens offen. Noska stoppte seine Schritte und klopfte trotzdem anstandshalber an das Türblatt, stürmte dann aber ohne abzuwarten hinein. Hintermoser saß an seinem Schreibtisch und knetete seine Hände. Wie immer lagen dort weder Akten noch sonstige Unterlagen. Lediglich die fein säuberlich sortierten Schreibutensilien glänzten durch die ins Zimmer hineinfallenden Sonnenstrahlen, als wären sie mit einem Stahlglanzprodukt kurz zuvor gewienert worden. Als er Noska sah, sprang er flummiartig auf, was aufgrund seiner rundlichen Statur mit ordentlichem Gewicht einigermaßen lustig aussah, und ging auf ihn zu. Er schüttelte ihm länger als notwendig die Hand, wobei Noska bemerkte, dass Hintermoser der erwartete Schweiß über das gesamte Gesicht über den buschigen Schnauzbart bis hin zum Dreifachkinn rann. Hintermoser löste seinen Schüttelgriff und zog ein überdimensionales Taschentuch aus seiner Hosentasche, …

Der Verlag

Webseite: www.bod.de
Instagram: @booksondemand

Weitere Bücher des Verlags:
BoD – Books on Demand

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