Charlotte und das viel zu kurze Leben von Achim Kinter

In eine alteingesessene Frankfurter Buchhandlung wurde eingebrochen. Die Polizei geht von einem antisemitischen Hintergrund aus. Florian Hans und sein Hund Charlotte sollen die Ermittlungen begleiten, denn nicht nur Bücher sind verschwunden, sondern auch ein kleiner Hund. Und die Detektei der beiden ist auf Fälle mit tierischer Beteiligung spezialisiert. Die Spur weist in ein finsteres Milieu am Rande der Gesellschaft.
Während sie über mögliche Motive und Täter nachdenken, führen Florian und Charlotte zugleich ebenso erhellende wie unterhaltsame Gespräche über die Seltsamkeiten der Welt, über französische Süßspeisen und Kartoffelsorten, über die Abgründe von Schuld, Scham und Schande sowie das, was wirklich zählt im Leben.

(c) Cover Art: Martina Altschäfer

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Buchdetails

Buchkategorie/Genre: Krimi, Thriller & Drama, Romane & Erzählungen

Gebundene Ausgabe

ISBN: 978-3-947857-34-0
Seitenzahl: 185
Verlag: Mirabilis Verlag
Erscheinungsdatum: 09.03.2026
Preis: 22,00 Euro

Über den Autor

Name des Autors:
Achim Kinter

Der Autor im Social Media:
Instagram: @achimkinter

Mehr Informationen zum Autor:
Achim Kinter wurde im „Pott“, in Oberhausen geboren. Er war lange Journalist, studierte Literatur und Philosophie, rezensierte Neuerscheinungen und schrieb Porträts von Schriftstellern. Als seine Töchter geboren wurden, begann er für Unternehmen zu arbeiten. Geschrieben hat er auch während dieser Zeit, allerdings Fachbücher über Kommunikation und Management. Heute lebt er mit Frau, Hunden und Hühnern in der Normandie. „Ist das dein Ernst, Charlotte“ war 2025 seine erste Erzählung. 2026 erschien „Charlotte und das viel zu kurze Leben“ zur Leipziger Buchmesse. Er hat damit seine berufliche Aufgabe, Lesern, Kunden und Kollegen die Welt zu erklären und seine eigene Leidenschaft, die Philosophie näherzubringen, endlich offiziell in weitaus berufenere Hände, genauer gesagt: Pfoten gelegt.

Leseprobe

Manchmal fuhren Florian und Charlotte in Paris mit der Metro. Sie mussten den Bahnhof wechseln, wenn sie, aus Deutschland am Gare de L‘Est ankommend, zum Gare Saint Lazare gelangen wollten, wo alle Züge in den Norden Frankreichs abfuhren. Es war die schnellste und günstigste Verbindung, und beide liebten diese kurze U-Bahnfahrt. Man stand in einem Waggon mit Menschen aus aller Welt, die dutzende Sprachen benutzten, man sah viele Hautfarben, viel Schönheit, viel Fremdheit und Lebendigkeit, eine wunderbare Miniatur der Welt, ungeschminkt, ehrlich und großartig. Florian checkte meistens noch einmal ihre Zugverbindung und die Kurznachrichten.
Hör dir das an, sagte er zu Charlotte, die gerade einen kleinen Spitz in der Einkaufstasche einer Frau beobachtete: Eine Höhlenforscherin wurde in Bergamo von einhundertneunundsiebzig Rettungskräften geborgen! Charlotte sah ihn verständnislos an.
Na, einhundertneunundsiebzig Menschen riskieren ihr Leben für einen Menschen. Das ist doch was! Und wir sind gerade auch in einer Höhle. Gewissermaßen. Stell dir vor, es passiert etwas in unserem Waggon und alle Menschen des nächsten Waggons helfen uns.
Charlotte legte Florian eine Pfote sanft auf sein Knie, was so viel bedeutete wie: Ich verstehe. Aber jetzt müssen wir aussteigen.

Der Verlag

Webseite: www.mirabilis-verlag.de

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(c) Cover Art: Martina Altschäfer
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