Der Nierenmörder von Wolfgang Hinz

Ein Schnitt. Eine Lüge. Ein Rachefeldzug.
Henning Meißner wacht nach einer scheinbar routinemäßigen Operation auf – ohne zu ahnen, dass ihm gerade eine gesunde Niere gestohlen wurde. Opfer eines illegalen Organhandels, trifft er eine radikale Entscheidung: Er wird Gerechtigkeit auf seine Weise erzwingen. Systematisch bringt er jene zur Strecke, die an dem perfiden Netzwerk beteiligt waren.
Während die Polizei im Dunkeln tappt, heftet sich Hauptkommissarin Marlene Becker an die Spur des Unbekannten. Doch je näher sie dem Täter kommt, desto mehr verstrickt sich ihr eigenes Leben in dessen düsteren Plan. Denn Meißner hat längst begonnen, in ihre Welt einzudringen.
Ein packender Psychothriller über Schuld, Moral und die tödliche Konsequenz einer unterschätzten Rache. Wer ist Opfer, wer ist Täter – und wie weit darf man gehen, um das eigene Leben zurückzufordern?

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Buchdetails

Taschenbuch

ISBN-13: 978-3758101458
Seitenzahl: 188
Verlag/Herausgeber: Verlagshaus Schlosser
Erscheinungsdatum: 13. August 2025
Buchpreis: 11,90 Euro

E-Book

ISBN-13: 978-3758163333
Verlag/Herausgeber: Verlagshaus Schlosser
Erscheinungsdatum: 13. August 2025
Buchpreis: 5,99 Euro

Über den Autor

Name des Autors:
Wolfgang Hinz

Mehr Informationen zum Autor:
Der Autor Wolfgang Hinz wurde 1942 in Posen geboren. Er studierte Medizin in Prag und Berlin, wo er auch promovierte. Er arbeitete vierzig Jahre als Chirurg, davon dreißig als Chefarzt. In seinem Erstlingswerk „Der Nierenmörder“ verbindet er seine berufliche Erfahrung mit krimineller Fantasie. Wolfgang Hinz lebt mit seiner Ehefrau in einer mecklenburgischen Kleinstadt.

Leseprobe

Prolog

Schmerzen! Himmel, welche Schmerzen!

Er wurde durch sie plötzlich aus tiefstem Schlaf gerissen. Er wusste nicht, woher sie kamen. Die Schmerzen türmten sich auf wie Brandungswellen und waren krampfartig. Sie zogen durch den ganzen Bauch und verlagerten sich in die rechte Flanke. Er wusste nicht, was er anfangen sollte. Er erinnerte sich an seine Großmutter, die Schmerzen aller Art und Lokalisation mit Wärme behandelte. Er hatte von ihr noch ein Kirschkernkissen, das er noch nie anwenden musste. Tatsächlich fand er es in der hintersten Ecke seines Kleiderschranks im Schlafzimmer. In der Mikrowelle machte er es warm und legte es sich in die rechte Flanke. Doch die Schmerzen ließen nicht nach. Er begann, im Zimmer umherzuwandern. Als er es nicht mehr aushielt, rief er den ärztlichen Notdienst an.

„Sie haben eine Nierenkolik.“ Der Notarzt machte sich an seiner Arzttasche zu schaffen und holte eine Spritze hervor.

„Ich gebe Ihnen jetzt etwas gegen die Schmerzen. Die Injektion wirkt sehr schnell. Heute Morgen suchen Sie dann Ihren Hausarzt auf. Der wird weiterführende Untersuchungen anordnen. Bis dahin sollten Sie reichlich trinken.“ Sagte es und verschwand wieder.

Tatsächlich ließen die Schmerzen bald nach. Henning Meißner war danach völlig kaputt und dämmerte nur noch vor sich hin.

Am Morgen begab er sich sofort zu seinem Hausarzt, der ihn untersuchte. Dr. Niemann war ein Arzt mit dreißigjähriger Berufserfahrung. Er konnte die Leiden seines Patienten nachvollziehen, hatte er selbst schon einen Nierenstein unter heftigen Schmerzen geboren. Die von ihm durchgeführte Ultraschalluntersuchung der Harnwege zeigte im mittleren Harnleiter rechts einen Stein.

„Sie müssen viel trinken und sich bewegen. Am besten hüpfen Sie in Ihrem Haus Treppen herunter, damit der Stein spontan abgehen kann.“

Dann verschrieb er schmerzlindernde und krampflösende Medikamente.

Nach drei Tagen Beschwerdefreiheit traten die heftigen Schmerzen wieder auf.

Zunächst gab ihm Dr. Niemann eine schmerzstillende Spritze und führte nach Abklingen der Beschwerden erneut eine Ultraschalluntersuchung durch. Danach machte er ein bedenkliches Gesicht.

„Ich muss Sie in das Nierenzentrum überweisen, weil der Stein den Harnleiter immer noch an gleicher Stelle blockiert und durch den Rückstau die Niere schädigt. Der Stein muss unbedingt entfernt werden.“

Der Verlag:
Webseite: verlagshaus-schlosser.de
Instagram: @verlagshausschlosser
Facebook: www.facebook.com/VerlagshausSchlosser

Weitere Bücher des Verlags:
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