Mini-Interview mit dem Autor R. E. Brosa

  • Lesedauer:4 Min. Lesedauer
  • Beitrags-Kommentare:0 Kommentare

Bücherversum-Interview mit dem Autor R. E. Brosa vom 26. Mai 2026.

Hallo R. E. Brosa. Danke, dass du dir die Zeit für ein Mini-Interview genommen hast.

Nachfolgend stelle ich dir ein paar Fragen über dein Autorenleben und zu deinen Büchern.

Das Interview gleicht einem Frage-Antwort-Spiel und ist bestimmt für viele Leser und Leserinnen von großem Interesse. Ich bin auf deine Antworten gespannt. Los gehts.

1. Stelle dich bitte zuerst den Lesern vor.

Pseudonym: R. E. Brosa. Geboren 1963. Studierter Grafik-Designer. 

2. In welchem Genre schreibst du und was ist dein aktuellstes Buch?

Ich schreibe satirische, absurde Kurzgeschichten.
Ich versuche Situationen zu verändern oder ihnen eine ganz andere Bedeutung zu geben. Meistens eine mit einer total widersinnigen Aussage.

Aktuelles Buch: Sonntagmorgens in der Provinz 

3. Wie kam es dazu, dass du ein Buch schreiben und veröffentlichen wolltest?

Das hatte ich schon als Zwanzigjähriger vor. Oft habe ich Absagen von anderen Verlagen bekommen, die mich aber nur ermutigten, weiterzumachen.

4. Woher kommen dir die Ideen oder was inspiriert dich zu Schreiben?

Die Ideen kommen durch das Beobachten von Situationen. Dann folgen Überlegungen, wie ich die beobachteten Situationen so ändere, damit alles eine andere Bedeutung bekommt. Ich liebe es, Sachen zusammenzubringen, die eigentlich nicht zusammenpassen.
Zudem verarbeite ich, was mich allgemein stört.

5. Was denkst du über die Vor- und Nachteile im Selfpublishing?

Es war mir wichtig, über einen Verlag zu veröffentlichen, da ich die Texte in ein Lektorat geben wollte und mir anhören wollte, was Fachleute, mir vorschlagen, wie man einen Text noch umbauen könnte oder sollte, damit er besser zu verstehen ist. Das fällt beim Selfpublishing meistens weg. Zwar hat man selbst die völlige Kontrolle über sein Werk, aber man muss sich um Sachen kümmern, die ein Verlag besser kann, weil er mehr Erfahrungen in vielen Dingen hat.

6. Hast du ein Ziel in deinem Leben, welches dich motiviert?

Menschen unterhalten und mit meinen Gedanken konfrontierten. Wenn es dafür den Nobelpreis für Literatur gibt, wäre das okay, muss aber nicht sein. Es reicht schon, wenn jemand mit meinem Geschriebenen etwas anfangen kann.

7. An welchem Schreibprojekt arbeitest du gegenwärtig?

An verschiedenen Projekten. Aber an nichts Konkretem. Wenn mir etwas einfällt (was ständig passiert), schreibe ich es auf und überlege später, wie ich aus den Ideen Texte und schließlich eine Geschichte machen kann und wie diese am Ende am besten umzusetzen ist:  Ob es eine Kurzgeschichte, eine längere Geschichte oder ein Cartoon werden soll. 

Bei Illustrationen, die ich ebenfalls mache, muss ich überlegen, wie ich einen bereits existierenden Text bildlich am besten darstellen kann.

8. Was können die Leserinnen und Leser in Zukunft von dir erwarten?

Weitere Kurzgeschichten vom Fußballplatz, und Geschichten zu anderen Themen. Aber vielleicht auch kleine Filme, Cartoons oder Illustrationen. Mal schauen, was kommt.

9. Wie sieht dein Schreiballtag deines Autorenlebens aus?

Ich lebe ganz normal und notiere mir alltägliche Szenen oder Dinge, die mir spontan einfallen. Wenn ich dann Zeit habe (dafür gibt es keine festen Termine), spinne ich die weiter. Wenn es nicht weitergeht oder mir der Text nicht mehr gefällt, lege ich alles beiseite, mache etwas anderes und nehme mir den Text irgendwann später erneut vor. Dann schreibe ich entweder daran weiter, wobei sich der Text dann auch in eine ganz andere Richtung, an die ich vorher nicht gedacht hatte, entwickeln kann. Oder ich ändere alles.

Fertige Texte lese ich nach einer gewissen Zeit erneut und feile dann erneut an einigen Formulierungen.

10. Was liest du selbst gerne für Bücher? Nenne gerne den Titel und Autor.

Tohuwabohu von Tom Sharpe, Die Känguru-Tetralogie von Marc-Uwe Kling, diverse Kurzgeschichten von Horst Evers und Axel Hacke, Herr Lehmann von Sven Regener, Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams, Die Verwandlung von Franz Kafka, Zwei von Zwei von Andrea De Carlo.

11. Abschließend möchte ich ein kleines Assoziationsspiel spielen. Was sind deine ersten Gedanken, zu den nachfolgenden Begriffen?

Buch schreiben: Da ist viel Fantasie in mir, die ich sehr gut in Form eines Buches rauslassen kann.

KI/AI: Auf einigen Gebieten (Medizin) ist sie gut, auf anderen (Bildmanipulation) finde ich sie sehr gefährlich.

Tantiemen: Eine unersetzliche Einkommensquelle, wenn man vom Bücherschreiben leben muss. Allerdings sollten sie beim Ausleben der Kreativität keine Rolle spielen.

Rezensionen: Wenn sie gut sind, schmeicheln sie und können bei potenziellen Lesern ihr Interesse an dem Werk, was besprochen wird, steigern.

Schreibmaschine: Kann ich zwar bedienen, spielt für mich aber keine Rolle, da ich den Computer nutze, über den ich Textänderungen leichter und schneller vornehmen kann.

Bücherversum: Vielen Dank.

Tino von Bücherversum bedankt sich bei R. E. Brosa für das angenehme und interessante Interview.

Bücher vom Autor auf Bücherversum: R. E. Brosa

Über diese Buchwerbung

Urheberrecht: Die auf dieser Webseite veröffentlichten Inhalte und Werke unterliegen dem Urheberrecht und wurden mit der Genehmigung des jeweiligen Rechteinhabers auf dieser Seite veröffentlicht.
Links: Die Links auf dieser Website sind u. a. Werbelinks (Affiliate-Link), die auf die Buchseite des jeweiligen Online-Shops führen können. Es ist davon auszugehen, dass jeder Link ein Affiliate-Link ist oder sein kann. Den Nutzern entstehen dadurch keinerlei Nachteile.

Schreibe einen Kommentar

sechzehn + sechs =