Was uns bewegt: Ein bunter Mix ausgewählter Erkenntnisse auf dem goldenen Tablett der Poesie von Hartwig Schreiber

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Nicht alles, was uns bewegt, ist gut – gut ist aber, wenn wir alles, was uns bewegt, teilen können.
In dem Buch in Ihrer Hand finden Sie ein breites Spektrum dessen, was uns in unserem Leben bewegt oder zumindest doch bewegen sollte.
Zur Beschäftigung mit dem Buch und seinen Themen setzt der Autor vor allem auf einen Unterhaltungswert und Interessenerzeugung. Dazu nutzt der Autor thematisch einleitend das Mittel der Poesie, in Form eines lyrischen Gedichtes, dem Prosatexte mit Unterhaltungs- und Informationswerten folgen.
In humorvollen, ernsten und ironischen Gedichten und Prosatexten geht es um die Dinge, die im Leben wichtig sind – das, was uns bewegt. Sie finden im Buch sowohl humorvoll unterhaltende bis Lebensweisheit vermittelnde Erzählgedichte als auch anekdotenhafte bis gesellschaftspolitisch kritische Reflektionen unserer Zeit.
Das Buch macht nicht Halt vor den aktuell politischen Themen, die uns bewegen. So setzt es sich kurz und prägnant mit den Themen der Neuordnung der globalen Machtstrukturen, der kriegerischen Auseinandersetzungen, der Energiepolitik und der aktuell
politischen Lage sowie dem neuen Machtfaktor der künstlichen Intelligenz (KI) auseinander. Diese Auseinandersetzung mit den gesellschaftspolitischen Themen unserer Zeit basiert ausschließlich auf Daten, Fakten und Zitaten sowie Bewertungen, die den
Erkenntnisstand des Autors widerspiegeln.
Mit Poesie und etwas Witz, mit Anekdoten und etwas zum Schmunzeln, mit politischer Realität und etwas Satire, mit Weihnachtsstimmung und etwas Magie widmet sich das Buch einer sehr breiten Palette dessen, was uns bewegt und will Sie auch ein bisschen zu eigenen Gedanken anregen.
Viele Themen betreffen unser ganz alltägliches Leben. Mit seiner Einlassung auf politische Themen will das Buch nicht anklagen, sondern offenlegen; es will nicht belehren, sondern das Interesse anregen; es will Sie anhand von Fakten stärken und bestärken.
Schlussendlich möchte das Buch seinen Lesern eine fesselnde und aufschlussreiche Unterhaltung geben.

Buchdetails

Buchkategorie/Genre: Lyrik & Gedichte, allgemeine Literatur

Erschienen bei: Verlagshaus Schlosser

Gebundene Ausgabe

ISBN: 978-3-7581-0385-8
Seitenzahl: 174
Erscheinungsdatum: 07.08.2026
Preis: 19,90 EUR

Leseprobe

Erfahrungen und Erkenntnisse gepaart mit Poesie

Buch I – Heiterkeit

Im ersten Buch finden sich eine Reihe heiter beschwingter Gedichte über durchaus ernste Fragen des Lebens. Es ist für alle diejenigen, die gerne schmunzeln wollen und dabei vielleicht noch empfänglich für ein paar Anekdoten und Anregungen sind.

Der letzte Zahn

In den Bergen des Riesengebirges fand ich einen Stein, der aussah wie ein übergroßer Zahn, was mir, in Verbindung mit der Zahnarztpraxis meiner Schwester, den Gedanken für das Gedicht „Der letzte Zahn“ gab. Das Gedicht eingerahmt und den Zahn an einer Kette davor gehangen, hatte ich es ihr 1985 heimlich vor ihre Praxis gelegt.
Sollte sie sich für dieses Buch interessieren, wird sie nach 40 Jahren erfahren, von wem das Präsent stammte.

Der letzte Zahn

Lieber Zahnarzt höre die frohe Kunde,
er ist raus, der letzte Zahn aus meinem Munde.
Vorbei die Angst, vorbei das Bangen,
nie wieder Spritzen, nie wieder Zangen.
Ohne Schmerz und ohne des Zahnarzt Kraft,
die Natur hat es von ganz alleine geschafft.
Ohne mich unter die böse Zange zu wagen,
neben dem Apfel lag er – im Magen.
Wie er da herauskam möchten Sie wissen?
Ich habe ihn einfach ausge-schieden.
Und brauchen meine Dritten mal eine Reparatur,
ich nehm’s gelassen, aber draußen auf dem Flur.
Meinen letzten Zahn hab’ ich hier angehängt,
in Zukunft bin ich Gast, nie mehr Patient.

Dr. Hartwig Schreiber, anno 1985

Und was kommt nach dem letzten Zahn

Zwei kleine Anekdoten dazu.

Meines Vaters geliebtes Gebiss

Mein Vater war Kohlenhändler und nach der schmutzigen Arbeit, als Pendent, sehr auf elegante Kleidung bedacht und durchaus eitel, ja im Umgang mit Fremden charmant bis kokettierend.
Es war ein Sonntag, wir waren zum Familienbesuch bei Kohlenhändlers im Nachbarort und saßen an der Kaffeetafel. Ich war zwei Jahre vor dem Teenageralter, neben mir saß die durchaus hübsche Tochter der Gastgeber, doppelt so alt wie ich, aber halb so alt wie mein Vater (in Jahren: 11/22/44).
Gegenüber meiner Tischdame saß mein Vater und um die Aufmerksamkeit der jungen Dame zu gewinnen, ausschweifend gestikulierend, lachend, eben in einem schon gockelhaften Benehmen. Meine Gedanken waren so in der Richtung: Der Alte dreht ja mal wieder voll auf – peinlich.
Doch dann eine abrupte Situationsänderung dessen, womit mein Vater die Aufmerksamkeit erregte und meine Gelangweiltheit in ein schadenfreudiges Grinsen umschlagen ließ. Beim Lachen, seine weißen Zähne zeigend und im Blickkontakt mit der jungen, ankokettierten Dame, wie von Geisterhand geführt, fiel das obere Gebiss meines Vaters klackend auf seine untere Zahnreihe. Paff, mit einem Klack das ganze Kokettieren zu Nichte.
Mein Vater musste sein ungehorsames Gebiss wieder positionieren und bei den anderen Tischgesellen zeigte sich, wer über echte Selbstbeherrschung verfügte und wer der Situationskomik nicht widerstehen konnte. Ich stand wohl mehr auf der Seite der offen Amüsierten.

Omas ungeliebtes Gebiss

Bei meinem Freund seit frühen Kindertagen, Jürgen, lebte die Familie mit 3 Generationen in einer Wohnung, was neben den bekannten Nachteilen auch gewisse Vorteile hat und damals nicht unüblich war. Die Oma hatte, im familiären Tagesgeschäft, neben der Kinderbetreuung, eine Reihe von Haushaltsaufgaben zu erledigen. Dazu gehörte, als zentrale Aufgabe, das Kochen und Eintöpfe waren ihre Spezialität.
Oma war ihren Aufgaben auch ganz gut gewachsen, konnte sich aber nicht so recht mit ihrer Oberkiefer-Gebiss-Vollprothese anfreunden. Also wurde dieses Vehikel oft irgendwo abgelegt, wenn es störte; es störte oft.
So geschah es, dass Oma eines Tages ihr Gebiss nicht finden konnte, an den üblichen Ablageorten war es nicht. Hatte ihr vielleicht jemand einen Streich gespielt? Die ganze Familie suchte Omas Gebiss und weil Oma die Wohnung nicht verlassen hatte, wurden erst viele Verdächtigungen ausgesprochen, dann war es unerklärlich, dann war es mysteriös. Jedenfalls war das Verschwinden der Esshilfe Thema Nr. 1.
Wie aber in den meisten Fällen, so kam auch hier die Lösung des Problems ganz plötzlich und ganz unmysteriös. Am Samstagmittag, Oma noch ohne ihr Gebiss, saß die Familie in ansonsten guter Wochenendstimmung vereint am Tisch und es gab Omas köstlichen Eintopf, „Suppkartoffeln“.
Als der Topf schon ziemlich leer war, hielten sich Erschrockenheit und Erleichterung die Waage. Vom Boden des Suppentopfes grinste ganz unverhohlen Omas durchaus benötigte, aber ungeliebte Esshilfe hervor und wartete darauf, sich wieder mit Oma zu vereinigen.
Vielleicht hatte Oma nach diesem Entbehrungserlebnis ihre Gebisszuneigung etwas steigern können, dann hätte das Ganze durchaus einen guten Ausgang. Ich jedenfalls war froh, dass ich an diesem fundvollen Tag nicht zum Mitessen eingeladen war.

Autoren-Infos

Name:
Dr. Hartwig Schreiber

Autorenvita:
Der lange Weg zum Kurzzeitautor

Eine kurze Autoren-Autobiographie zwischen Lebenserfahrung, Poesie und Zeitgeschehen.

Geboren im Jahr 1954, prägte mich eine Kindheit und Jugend im sowohl arbeitsseitig als auch gesellschaftlich pulsierenden Kohlengeschäft meines Elternhauses.

Meine erste Lebenshälfte in der DDR schärfte meinen Blick für politische Entwicklungen und hinterließ eine ausgeprägte Skepsis gegenüber gesellschaftlichen und politischen Gewalten.

Die schulische Ausbildung führte mich zum strukturiert denkenden Diplomingenieur für Fabrikplanung und Fabrikbetrieb und mündete im Verfassen einer Dissertation.

Neben den Interessen meiner beruflichen Tätigkeiten und der eigenen Ausübung sämtlicher Gewerke für den Hausbau bestand immer eine Affinität zu den Werken unserer großen Dichter und Denker. Besonders Goethes „Faust“ und die humorvoll-belehrenden Verse von Wilhelm Busch inspirierten mich zu eigenen Gedichten.

Sowohl meine Arbeitsaufenthalte in Sibirien und in Kalifornien und die dortigen Kontakte mit den Menschen, als auch meine ca. 20-jährige Erfahrung als Führungskraft in der freien Wirtschaft lehrten mich viel zum Thema „Verständnishaben“.

Seit ebenfalls rund 20 Jahren arbeite ich in meiner Selbstständigkeit im Bereich der Beratung von Unternehmen in Verbindung mit der gleichzeitigen Schaffung von Kundenzufriedenheit und bezeichne meinen Schritt zur Selbständigkeit als die zweitbeste Entscheidung meines Lebens (die erstbeste findet sich auch im Buch wieder).

Insgesamt habe ich in meinem Leben sehr nach Selbstbestimmtheit gestrebt und mich an Persönlichkeiten orientiert, die mit Akribie und Mut ungeschminkte Realitäten sensibler Themen und unpopulärer Wahrheiten offen aussprechen und publizieren.

Mein roter Faden im Leben liegt jedoch vorrangig in einem ausgeprägten Sinn, den familiären Mikrokosmos bewusst zu pflegen und dennoch den Makrokosmos des gesellschaftspolitischen Zeitgeschehens im Fokus zu halten und ihm auch die Stirn zu bieten.

Aus der Konsequenz dieser 70 Jahre Lebenserfahrung sowie lyrischen Eingebungen und politischen Reflexionen ist schließlich meine Autorentätigkeit und das Buch „WAS UNS BEWEGT“ entstanden.

Kurzlink zu dieser Buchvorstellung: https://buecherversum.de/93uzo

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