Der Milliardär Levon Makaryan leidet an genetisch bedingter Adipositas und verspricht Wissenschaftlern und Abenteurern weltweit eine hohe Gewinnprämie für seine Heilung. Auch Dr. Lena Oestlund, Anthropologin, und ihr Ehemann, Dr. Magnus Oestlund, Mikrobiologe, folgen seinem Ruf. Bei einer Expedition in Tansania stoßen sie auf ein seltsames Wesen, das nicht nur das Mysterium um den angeblichen Absturz eines UFOs bei Roswell/New Mexico 1947 in ein neues Licht rückt, sondern auch die Geschichte der Menschwerdung …
Buchdetails
Buchkategorie/Genre: Mystery-Thriller, Fantasy
Presseinformation: https://www.openpr.de/news/1316967/MSHANGAO-Mystery-Thriller.html
Gebundene Ausgabe
ISBN: 978-3-384-22249-7
Seitenzahl: 148
Verlag: tredition GmbH
Erscheinungsdatum: 02.07.2026
Preis: 18,00 EUR
Taschenbuch
ISBN: 978-3-384-22248-0
Seitenzahl: 148
Verlag: tredition GmbH
Erscheinungsdatum: 02.07.2026
Preis: 15,00 EUR
Über den Autor
Name des Autors:
Urs Aebersold
Webseite des Autors:
www.tredition.com/urs-aebersold
Mehr Informationen zum Autor:
1944 in Oberburg / BE/CH. 1963 Abitur in Biel/Bienne (CH).
1964 Schauspielschule in Paris und dort auch erster Kurzspielfilm.
Ab 1965 Studium an der Uni Bern. Weitere Kurzspielfilme.
1967-70 Studium an der HFF München. Abschlußfilm „Boomerang“.
(Christiane Krüger, Michaela May, Hanns Zischler, Günther Ungeheuer, Paul Lys).
1974 Kinospielfilm DIE FABRIKANTEN als Co-Autor, Co-Produzent und Regisseur.
1975-85 Arbeit als Drehbuchautor, diverse ”Tatort”-Drehbücher.
1986-93 Spielfilmredaktion Bayerischer Rundfunk.
Ab 1994 wieder freier Autor und Regisseur.
Leseprobe
Lena beugte sich über ihre Tochter und breitete die Bettdecke über sie aus. Ruby sah lächelnd zu ihrer Mutter auf und schlang ihr mit einem Mal ihre Arme um den Hals.
„Mama, ich hab‘ dich lieb…“
In diesem Moment, als sich Ruby aufrichtete, um sie zu umarmen, und ihre Augen im Glanz der Nachmittagssonne kurz aufleuchteten, hatte Lena den flüchtigen Eindruck, daß ihre Hornhaut, die das Licht reflektierte, nicht ganz glatt war, sondern leicht wabenförmig gesprenkelt.
War das eine optische Täuschung infolge ihrer berufsbedingt notorisch überempfindlichen Wahrnehmung, oder sah sie bereits Gespenster?
Bevor Lena sich wieder fangen konnte, stieß Carl die Tür zu Rubys Zimmer auf und trottete verdrossen auf seine Mutter zu. Mit der Linken umklammerte er seine Zeichnung, und mit der Rechten hielt er ihr anklagend den winzigen Rest einer roten Malkreide unter die Nase.
„Wie soll ich mit diesem Stummel rote Augen malen? Du kümmerst dich nur noch um Ruby…“
Lena zog Carl sanft zu sich heran.
„Du weißt doch, daß das Unsinn ist…“
Sie faltete seine Zeichnung auseinander, und es war für sie keine Überraschung, daß das, was er da gemalt hatte, Irimea1 in dessen ursprünglichen Gestalt verblüffend ähnlich sah.
„Was ist das?“
„Das ist ein Alien…“
„Und woher weißt du, daß es rote Augen hat?“
„Ich habe mit ihm gesprochen… es sagte, ich sei ein kluger Junge und solle immer auf meine Mutter hören…“
Also auch Carl! Es war so verrückt, daß Lena nur mit einem müden Spruch antworten konnte.
„Da sind wir ja schon zwei…“
Der Verlag
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